Angst & Zugehörigkeit
Angst steht auch für die Sehnsucht nach Verbindung und Zugehörigkeit. Wir nähern uns diesem Gefühl.
„Vielmehr herrscht angesichts der Angst, eine durchgehende und rätselhafte Unklarheit darüber, worauf sie eigentlich gerichtet ist. Damit wäre sie also eine angemessene Reaktion von Menschen, die der Vorstellung gewahr werden, am Ende ihrer eigenen Welt zu leben.“
– Jonathan Lear, Radikale Hoffnung. Ethik im Angesicht kultureller Zerstörung
Angst hat viele Gesichter: die Angst angesichts realer Bedrohungen in der Welt – und die Angst vor Ausschluss. Wo sie unausgesprochen bleibt, entstehen Dogmatismus und enge Räume, in denen manches unsagbar wird.
Die Philosophie beschreibt Angst teils als objektlose Emotion: weniger die Furcht vor etwas Bestimmtem als die Angst vor Veränderung, vor einem fremden Zustand. Genau dort setzt der Workshop an – mit der Frage, wie aus Angst ein Gefühl von Verbindung zu sich und anderen entstehen kann.
Körperlich arbeiten wir mit den Polaritäten, in denen Angst sich zeigt: Spannung und Entspannung, Kontrolle und Loslassen, Rückzug und Öffnung.
Die konkrete Gestaltung wird an Thema, Gruppe und Anlass angepasst.
Bezüge
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Alle Themen können als Workshop für Institutionen, Gruppen, Festivals und Veranstaltungen angefragt werden – Umfang und Rahmen stimmen wir gemeinsam ab.