Leere & Transformation
Erschöpfung, Regeneration und nachhaltige Handlungsfähigkeit im politischen Handeln.
„Die Leere ist das Offene, das eine gegenseitige Durchdringung zulässt. Sie stiftet die Freundlichkeit. […] Der Vogel ist auch die Blume; die Blume ist auch der Vogel."
– Byung-Chul Han, Philosophie des Zen-Buddhismus
Burnout in engagierten Kontexten ist weit verbreitet – und doch sprechen wir selten darüber. Was, wenn Erschöpfung kein persönliches Versagen ist, sondern eine Antwort auf strukturelle Bedingungen?
Wir betrachten Leere aus zwei Perspektiven: als Erschöpfungsleere und als Ort des Dazwischen und der Beziehungsweisen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Aus buddhistischer Sicht geht es im Konzept der Leere vor allem auch um das Auflösen von Grenzen. Es steht für eine antidogmatische Sicht auf die Dinge. Wenn das Selbst leer ist, dann ist auch die Grenze zwischen Ich und Welt durchlässig. Das bedeutet nicht, dass Unterschiede verschwinden, aber dass sie nicht absolut sind.
Die konkrete Gestaltung wird an Thema, Gruppe und Anlass angepasst.
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