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Natalität & Verzeihen

Vergeben, versprechen, neu beginnen – mit Hannah Arendt.

„Dass man in die Welt Vertrauen haben und dass man für die Welt hoffen darf, ist vielleicht nirgends knapper und schöner ausgedrückt als in den Worten, mit denen die Weihnachtsoratorien die „Frohe Botschaft“ verkünden: „Uns ist ein Kind geboren.““

– Hannah Arendt, Vita activa

Natalität bzw. Gebürtlichkeit, ist Hannah Arendts Gegenbegriff zur Ausweglosigkeit: Weil Menschen geboren werden, kommt mit jedem von ihnen die Möglichkeit eines neuen Anfangs in die Welt. Handeln heißt, anfangen zu können.

Zwei Fähigkeiten machen das Anfangen politisch möglich: das Versprechen, das Verlässlichkeit in eine ungewisse Zukunft stiftet – und das Vergeben, das die Vergangenheit nicht auslöscht, aber ihre Endgültigkeit löst. Vergeben ist dabei nicht Vergessen, und es stellt die Tat nicht in Frage: Es ist die Frage, ob Loslassen möglich ist, damit Neues entstehen kann.

Die konkrete Gestaltung wird an Thema, Gruppe und Anlass angepasst.

Bezüge

Womit dieses Thema arbeitet

  • Hannah Arendt – Vita activa (Natalität, Vergeben, Versprechen)

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