Wut & Grenzen
Wut als konstruktive Kraft und Voraussetzung für Veränderung
„Wenn wir uns von Wut abwenden, wenden wir uns von Einsicht ab und sagen, dass wir nur die bereits bekannten, tödlichen und sicher vertrauten Entwürfe akzeptieren werden.“
– Audre Lorde, The uses of Anger
Wann ist Wut ein Motor für Veränderung? Wann führt sie in Sackgassen?
Unser Fokus liegt auf Wut als gerichteter Information: Sie zeigt an, dass eine Grenze überschritten wurde, dass eine Verletzung stattgefunden hat. Dazu gehört die eigene Wut-Sozialisation – wem welche Wut erlaubt wird und wem nicht. Audre Lorde hat beschrieben, wie gerade die Wut von Frauen und die Wut Schwarzer Frauen abgetan wird und damit ihre politische Funktion entwertet.
Der Workshop arbeitet nicht auf Entladung hin. Es geht darum, sich der eigenen Wut anzunähern, sie zu erkennen, ernst zu nehmen und zu adressieren. Dies geschieht im geschützten Rahmen.
Die konkrete Gestaltung wird an Thema, Gruppe und Anlass angepasst.
Bezüge
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Alle Themen können als Workshop für Institutionen, Gruppen, Festivals und Veranstaltungen angefragt werden – Umfang und Rahmen stimmen wir gemeinsam ab.