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Gemeinschaft & Hoffnung

Was bedeutet Hoffnung in Zeiten der Polykrise? Und welche Rolle kann Gemeinschaft darin spielen?

„Die Hoffnung ist kein Besitz. Sie ist ein Zwischenraum. Sie wohnt im Dazwischen, im Nicht-mehr und im Noch-nicht.“

– Byung Chul Han, Geist der Hoffnung

In einer Zeit, in der das Vertrauen in die Zukunft oft erschüttert ist, wird Hoffnung nicht zu einem sentimentalen Gefühl, sondern zu einer radikal politischen Geste. Hoffnung ist kein Rückzug ins Private, sondern eine Bewegung nach außen – hin zum Anderen, zum Gemeinsamen.

Nach Joanna Macy gibt es kaum eine andere Option als in der Hoffnung zu bleiben, weil „business as usual“ oder komplett Aufgeben für viele engagierte Menschen noch sinnloser erscheinen würde.

Wir wollen einer Welt, die auf Optimierung und Individualisierung ausgerichtet ist, etwas anderes üben: Verlangsamung, Zuwendung, Zärtlichkeit. Eine Welt, in der Gemeinschaft nicht durch Gleichheit, sondern durch gegenseitige Offenheit entsteht.

Die konkrete Gestaltung wird an Thema, Gruppe und Anlass angepasst.

Bezüge

Womit dieses Thema arbeitet

  • Byung-Chul Han – Der Geist der Hoffnung
  • Joanna Macy & Chris Johnstone – Active Hope
  • Luise Meier – Hyphen

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